Dental Life
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Gabriele Janeczek
Zahnärztliche Privatpraxis und Heilpraktikerin mit Schwerpunkt:
Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion

Schulstraße 56 C (Lageplan)
13591 Berlin

Termine nach telefonischer Vereinbarung!
Rufen Sie an: 030/ 85 40 05 47


CMD: Funktionsstörung des Kiefergelenks

Ein "falscher" Biss kann der Grund vieler chronischer Schmerzen sein.

Bei den meisten Patienten treten unterschiedliche Formen von Schmerzen auf, ohne dass Sie wissen, warum, wieso, weshalb. Diese reichen oft von unklaren Gesichtsschmerzen über Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen bis hin zu immer wiederkehrenden Knieschmerzen. Weitere Symptome können Schwindelattacken und Tinnitus sein.

Diese Schmerzen sind weit verbreitet und haben häufiger etwas mit den Zähnen zu tun, als mancher denkt.

Häufig ist eine Funktionsstörung des Kauapparates (Craniomandibuläre Dysfunktionen/ Cranium = Schädel, Mandibula = Unterkiefer, Dysfunktion = Fehlfunktion), kurz CMD, die Ursache dafür. CMD hat viele Gesichter und tritt vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter auf Grund verschiedener Ursachen auf.
Viele Patienten sind über Jahre von den Schmerzen zermürbt und glauben, dass es anscheinend keine Hilfe mehr für Besserung für Sie gibt. CMD kann die Lebensqualität der Betroffenen sehr stark einschränken und sogar oft bis hin zur völligen Isolierung führen.

Mit dem nötigen interdisziplinären Fachwissen ist CMD jedoch behandelbar.

Unsere CMD-Therapien werden individuell an den Bedürfnissen des Patienten angepasst und ganzheitlich durchgeführt. Wir haben uns dabei auf die neuromuskulären Therapien, wie Myozentrik und TENS-Therapie spezialisiert. Das Ziel unserer Arbeit ist immer die Beschwerde- und Schmerzfreiheit des Patienten!

Wir möchten Sie im folgenden kurz über die Symptome, die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zu CMD informieren.

Ihre Gabriele Janeczek
Mitglied der ICCMO (International College of Cranio-Mandibularb Orthopedics)

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Klassische Symptome der Dysfunktion

(häufig auch in Kombination auftretend):

Im Bereich Zähne und Gebiss:

  • Pressen oder Knirschen der Zähne
  • Keilförmige Defekte, Zahnschmerzen oder empfindliche Zahnhälse
  • Zahnfleisch geht zurück
  • Unklare Bisslage der Zähne
  • Kauschwierigkeiten
  • Zahnlockerung
  • Zahnwanderung
  • Zahnabrasionen
  • Zahn stört beim Schließen

Im Bereich Kiefer und Hals:

  • Schmerzen in den Kiefergelenken
  • Knacken oder Reibegeräusche der Kiefergelenke
  • Mund geht nicht richtig auf oder nur schräg
  • Kieferschmerzen
  • Schluckbeschwerden
  • Kloß im Hals

Im Bereich Nacken und Kopf:

  • Verspannungen morgens beim Aufwachen
  • Brennen oder taubes Gefühl in der Zunge
  • Kopfschmerzen
  • Nackensteifigkeit
  • Nackenschmerzen
  • Gesichtsschmerzen
  • Druck auf dem Kopf

Im Bereich Augen und Ohren:

  • Augenflimmern
  • Schmerzen hinter den Augen
  • Doppeltsehen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Sehstörungen, wie z.B. Augenflimmern oder ein eingeschränktes Blickfeld
  • Koordinierungsprobleme einfacher Körperabläufe, z.B. Probleme beim Treppensteigen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Hörminderung
  • Ohrenschmerzen
  • Schwindel

Im Bereich Körper und Seele:

  • Schulterschmerzen
  • Taubheitsgefühl in den Armen oder Fingern
  • Gelenkschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Depressionen

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Ursachen von CMD

Treffen Ober- und Unterkiefer nicht in idealer Position aufeinander, kann es zu Störungen und Schmerzen kommen. Der Unterkiefer versucht die Fehlstellung auszugleichen und schiebt sich beim Schließen des Mundes automatisch in eine neue Position. Das erzeugt Druck auf die umliegenden Muskeln und führt zu einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD).

Bereits ganz geringe Abweichungen genügen, um das optimale Funktionieren des Kausystems mit den benachbarten Strukturen zu beeinträchtigen.

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Der Begriff - was sind Funktionsstörungen oder CMD?

Der Begriff CMD craniomandibuläre Dysfunktion kommt von "Cranium" (Schädel), "Mandibula" (Unterkiefer) und "Dysfunktion" (Fehlfunktion).

CMD ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Kiefergelenksfunktion. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft für den Betroffenen sein, müssen es aber nicht. Genauer gesagt, handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur (myofaszialer Schmerz), eine Verlagerung der Knorpelscheibe im Kiefergelenk (Diskusverlagerung) und entzündliche oder degenerative Veränderung des Kiefergelenks (Arthralgie, Arthritis, Arthrose).

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Behandlungsmöglichkeiten von CMD

Schmerzen im Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Kopfbereich werden mit Hilfe der Tens-Therapie, Myozentrik und Schienen-Therapie behandelt.

Myozentrik

Der Begriff Myozentrik bezeichnet die muskelgeführte, zentrale Lage des Unterkiefers nach neuromuskulären Kriterien. Die Kaumuskulatur muss vor der Bissregistrierung entspannt werden und der Unterkiefer wird neu positioniert.

Die Myozentrik ist ein Verfahren zur Bestimmung der individuellen Bissposition. Dabei wird die Zuordnung des Unterkiefers durch die körpereigene Muskulatur des Patienten festgelegt – ganz ohne Manipulation durch den Zahnarzt.

Die Myozentrik ergibt sich aus einer entspannten Ruhe-Schwebelage des Unterkiefers. Unmittelbar vor der Bissnahme erfolgt eine Entspannung der Kaumuskulatur mithilfe der TENS-Therapie.

TENS neuromuskuläre Therapie

Der Begriff TENS bedeutet Transkutane Elektro-Neuralstimulation.

Die TENS-Therapie wird vor der Bissnahme zur Muskelentspannung eingesetzt. Hierbei werden niederfrequente Impulse über die Haut geleitet und so kurze, schonende Kontraktionen der Muskulatur erzeugt. Nach ca. 30 - 60 Minuten entspannt die Muskulatur. Anschliessend kann die Bissnahme erfolgen.

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CMD-Totalprothetik

Auch beim zahnlosen Kiefer kann sich eine CMD entwickeln. Sind die Kauebene, Höhen und Statik der Zähne, sowie die Okklusion der Totalprothese nicht korrekt eingestellt, können Schmerzen im Kiefergelenk,in der Kaumuskulatur, sowie am Kopf, Nacken und Schulterbereich bis hin zu den Füßen auftreten. Die Herstellung der Totalprothesen erfordert besondere Aufmerksamkeit. Eine ausreichende Vorbehandlung mit z.B. TENS oder Physiotherapie ist meist notwendig.

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Solo-Prophylaxe

Die ersten Prophylaxe-Sitzungen beginnen mit einem ca. 40 minütigem Dia-Vortrag zur Zahngesundheit. Anschließend werden alle Zahnzwischenräume ausgemessen und individuell passende Zahnzwischenraumbürstchen (Solo-Stix) gefunden. Nach ausreichender Übung werden in einer zweiten Sitzung alle Zähne professionell gereinigt.

Weitere Informationen unter www.solo-prophylaxe.de oder unter 030/ 85 40 05 47.

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Ohrakupunktur

Der Körper reproduziert seine Störungen im Ohr. Eine Krankheit ist ein sehr komplexes System. Die Symptome einer Krankheit können als Ergebnis einer Reihe von Störungen betrachtet werden. Durch die Abbildung der Krankheiten im Ohr ist es möglich nicht nur die Symptome zu behandeln, sondern auch an der Ursache der Krankheiten anzusetzen.

Die Ohrakupunktur nach Dr. Paul Nogier ermöglicht eine Therapie, die die funktionellen Krankheitszusammenhänge berücksichtigt.

Die Ohrakupunktur ist eine Reflexzonentherapie, die z. B. durch einen Stich einer Akupunkturnadel eines bestimmten Areals im Ohr, einen energetischen Effekt auf Organe im Körper hat.
Sowohl bei Schmerzbehandlungen, als auch bei funktionellen Störungen und Suchtbehandlungen hat sich die Ohrakupunktur bewährt. Auch viele andere Erkrankungen können positiv beeinflusst werden.

Weitere Informationen direkt unter 030/ 85 40 05 47 oder unter www.ak-ohrakupunktur.de.

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Mundakupunktur nach Gleditsch

Die Mundschleimhaut stellt ein weiteres Akupunktursystem dar. Auch hier, genauso wie in der Ohrakupunktur, stellen sich Funktionen und Organe des Körpers in Form von Punkten dar. Nicht nur Krankheiten im Bereich des Kopfes können behandelt werden, auch Verdauungsbeschwerden und Gelenksbeschwerden u.a. können beeinflusst werden.

Durch gezielte Reize an den Mundpunkten können therapeutische Wirkungen an den Bezugsorganen und Funktionen erreicht werden.

Nach Auffinden eines Punktes, der auf Druck empfindlich reagiert, wird dieser fast schmerzfrei mit Anästhetikum oder physiologischer Kochsalzlösung injiziert. Die kleine Quaddel wird anschlie§end einmassiert.

Eine Kombination mit der Ohrakupunktur hat sich bewährt.

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Neuromuskuläre Therapie (NMT)

Bei der NMT handelt es sich um ein effektives Konzept zur Diagnose und Therapie von myofaszialen Schmerzzuständen.

Unser Körper ist ständig den verschiedensten Belastungen ausgesetzt, Haltungsfehler, Stress, Verletzungen u.a. Darunter leidet die Muskulatur und es können Schmerzen entstehen.

Nicht immer ist die Ursache des Schmerzes dort, wo es weh tut. Ein Triggerpunkt in der Kaumuskulatur kann z.B. Zahnschmerzen auslösen oder Triggerpunkte im Halsbereich können Migräne auslösen.

In der NMT werden muskuläre Dysbalancen aufgedeckt und mit "Neuromuskulären Techniken" manuell therapiert.

Ziel der Behandlung ist es, hypertone und fibrotische myofasziale Gewebe zu normalisieren und aktive Triggerpunkte zu deaktivieren.

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